Ich bin langjähriger Möbelverkäufer in Franken. Positiv das dieses Unternehmen immer noch im Familienbesitz geführt wird. Doch mit den Jahren wird man immer frustrierter .Ursache ist das schlechte Betriebsklima bzw. der Verlust aller menschlichen Aspekte.

Die Geschäftsleitung setzt die Verkäufer ständig unter stärkeren Druck. Die Mitarbeiterzahl wird erhöht. Vor 3 Jahren waren in einer Abteilung 8 Verkäufer . Nun sind es 14 und diese kämpfen alle gegeneinander für ihr montaliches Gehalt. Und das im Kellergeschoss. Die Fluktuation ist sehr hoch. Jedes Jahr kommen 5 neue Verkäufer und werden 5 andere "gegangen". Wie soll man da noch an eine gewisse Arbeitsplatzsicherheit glauben ? Außerdem wirkt das doch sehr demotivierent. Der Abteilungsleiter arbeitet nach eigenem finaziellen Bedarf, zum Teil oft 10 Stunden um seinen persönlichen Umsatz zu steigern und gut dazustehen. Er kommt auch während seiner freien Tage für 3-4 Stunden in die Arbeit, nimmt anderen Kollegen die Kunden weg, macht seinen Umsatz und geht nach Hause. Rücksichtslos und geldgierig... Dies geschiet auf Kosten der anderen Mitarbeiter. Keiner darf etwas dagegen sagen. Man ist nie krank, macht alle Änderrungen des Dienstplanes mit - ohne Rücksicht auf die eigene familiäre Situation, handelt ständig im Interesse der Firma und wird trotzdem von den unmittelbaren Vorgesetzten nur ausgenommen, nicht anerkannt bzw. hintergangen.