IKEA ist ein gutes Beispiel: Ikea: So sieht die Fassade in Hamburg-Altona aus

Wo soll das hinführen? Vor einigen Tagen gab es eine sehr spannende Fernseh-Diskussion über den Einzelhandel. Inhaltlich wurden die immer größer werdenden Einkaufspassagen und Kaufhäuser kritisch betrachtet. Alles wird immer größer und der Umsatz soll stets gesteigert werden. Eine berechtigte Frage stand stets im Raum: "Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden und die Kaufkraft wird nicht merklich steigen. Langfristig können das nur die Big-Player aushalten und werden sich durchsetzen."

Das ist nichts Neues und doch immer stärker zu beobachten. Ich lese in der Möbelkultur immer häufiger von Flächenexpansionen und auf der anderen Seite von geschlossenen Häusern, wie etwa zu letzt in Lübeck. Soll ich nun Angst haben, dass sich Konzern-Monopole bilden oder wird doch wieder ein Konzern einen neuen Billigmarkt eröffnen und die Konsumenten damit blenden? Können und müssen wir als "Leute vom Fach" dagegen steuern?