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Thema: Möbel im Internethandel, ...und keiner geht hin

  1. #1
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    Ich habe so den Eindruck, dass der stationäre Möbelhandel das Thema Webshop lieber ignoriert als sich auf neues und eventuell glattes Terrain zu begeben.
    Natürlich haben die recht, die immer vom Erlebniskauf sprechen und der findet einfach in einem schönen Einrichtungshaus statt. Aber das ändert nichts an der unbestreitbaren Tatsache, dass der Möbelhandel über das Internet mit Zuwachsraten aufwartet, von dem wir derzeit nur träumen können. Natürlich auf einem niedrigen Niveau, aber das wird sich schnell ändern.

    Ich bin einfach nur daran interessiert, welchen Plan B die Händler haben wenn es darum geht, die neue lästige Konkurrenz in die Schranken zu weisen.

  2. #2
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    Ein gutes Beispiel für florierenden Versandhandel der Möbelbranche ist seit vielen Jahren Tchibo.
    Ich bin kein Klugscheisser, ich weiß es wirklich besser

  3. #3
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    "Ich bin einfach nur daran interessiert, welchen Plan B die Händler haben wenn es darum geht, die neue lästige Konkurrenz in die Schranken zu weisen."

    Mein Beileid. Dazu ist es zu spät. Und NEU sind wir schon lange nicht mehr, siehe OTTO. Und Erlebniskauf? Richtig, es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn man auf jede Schraube, die man in einem Möbelhaus kauft 6-8 Wochen warten muß. Vorher muß man natürlich noch einen Verkäufer finden, der kurz seine Unterhaltung mit dem Kollegen unterbricht, sich dem Kunden zuwendet und dann mehr kann als über den Preis verkaufen. Mein Wunsch: Macht nur weiter so! Bleibt beim 1 channel und träumt von der guten alten Zeit. Es hat je auch mal Bergbau in Deutschland gegeben.......;-))

  4. #4
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    Hallo Rückenfreund,
    also Ihr Name lässt auf ein ambivalentes Verhalten in Bezug auf Sitz- oder Liegemöbel schliessen. Einerseits dem Rücken was gutes tun wollen, andererseits den stationären Handel in die Pfanne hauen. Das passt nun schon gar nicht recht zusammen. Wie soll denn ein Mensch heraus finden, welche Sitz- oder Liegemöbel gut zu seiner Physis passen wenn er sie nicht vor Ort ausprobieren kann? Also ich kenne keine virtuellen Marktplätze, wo dies schon möglich wäre...

    Aber das ist auch nur ein singulärer Aspekt meiner Frage. Es hätte ja sein können, dass mir hier jemand aus marketing-technischen Überlegungen antwortet. Dass es überall gute und schlechte gibt ist so neu nun auch nicht, dass man darauf näher eingehen müsste.

    Monacofranze

  5. #5
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    Hallo Monacofranze,

    bei näherer Betrachtung Ihres Namens kann ich gut verstehen, daß Ihnen Konkurrenz "lästig" ist....Tatsächlich sind wir ein AGR zertifiziertes Fachgeschäft für rückenfreundliche Sitzmöbel. Damit ist auch klar, daß wir sehr beratungsintensive Produkte verkaufen. Natürlich geschieht dies mit Vorliebe stationär, da dies am meisten Spaß macht. Allerdings gibt es auch im Bereich der Verhältnisprävention homogene Artikel, für die auch eine telefonische Beratung ausreicht. Wir sehen als Versender eben die Chancen, die der Onlinehandel bietet. Wenn wir jemandem damit lästig werden, ist das nicht unser Problem. Wir haben schon so manchen rein "Stationären" den Fluß hinunterschwimmen gesehen, zuletzt das Rösrather Möbelzentrum. Mein Tipp: Nicht klagen und jammern, sondern Onlineshop eröffnen (oder sich zumindest mal damit beschäftigen)!
    Mit Ihrer Einschätzung, der Onlinehandel sei eine "lästige Konkurrenz" haben Sie natürlich meine Antwort provoziert. Meine Interpretation des von Ihnen gepriesenen "Erlebniskaufs" ist eine verkürzte, aber treffende Beschreibung der Zustände in den großen Häuser. Und um Ihrer Erwartung gerecht zu werden: Mein Sortiment finden Sie unter gutesbuybonn Kindermöbel: Kinderschreibtisch, Kinderbetten, Kinderteppiche, Kinderlampen | Online Shop . Sie sind herzlich willkommen ;-)

  6. #6
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    also zu obigem Beitrag kann ich nur folgendes beitragen:

    Online Möbel (vor allem Liegemöbel) nie mals, man kauft ja auch nicht die Katze im Sack oder?
    Aber Gott sei Dank, kann man bei Online-Käufen innerhalb von 14 Tagen, die Ware zurück geben.

    Der Kommentar mit dem Fluß hinunterschwimmen sehen, war völlig daneben, die Aktion hat ganz viele Menschen getroffen, die zum Teil heute noch arbeitslos sind.

    Schönen Tag noch

    Rösrath

  7. #7
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    Zitat Zitat von Rückenfreund Beitrag anzeigen
    Hallo Monacofranze,

    bei näherer Betrachtung Ihres Namens kann ich gut verstehen, daß Ihnen Konkurrenz "lästig" ist....Tatsächlich sind wir ein AGR zertifiziertes Fachgeschäft für rückenfreundliche Sitzmöbel. Damit ist auch klar, daß wir sehr beratungsintensive Produkte verkaufen. Natürlich geschieht dies mit Vorliebe stationär, da dies am meisten Spaß macht. Allerdings gibt es auch im Bereich der Verhältnisprävention homogene Artikel, für die auch eine telefonische Beratung ausreicht. Wir sehen als Versender eben die Chancen, die der Onlinehandel bietet. Wenn wir jemandem damit lästig werden, ist das nicht unser Problem. Wir haben schon so manchen rein "Stationären" den Fluß hinunterschwimmen gesehen, zuletzt das Rösrather Möbelzentrum. Mein Tipp: Nicht klagen und jammern, sondern Onlineshop eröffnen (oder sich zumindest mal damit beschäftigen)!
    Mit Ihrer Einschätzung, der Onlinehandel sei eine "lästige Konkurrenz" haben Sie natürlich meine Antwort provoziert. Meine Interpretation des von Ihnen gepriesenen "Erlebniskaufs" ist eine verkürzte, aber treffende Beschreibung der Zustände in den großen Häuser. Und um Ihrer Erwartung gerecht zu werden: Mein Sortiment finden Sie unter gutesbuybonn Kindermöbel: Kinderschreibtisch, Kinderbetten, Kinderteppiche, Kinderlampen | Online Shop . Sie sind herzlich willkommen ;-)
    Wenn man etwas ganz bewusst nicht verstehen will, dann ist das niederträchtig. Wenn man etwas einfach nicht verstehen kann, dann liegt es manchmal am intellektuellen Potential des Lesers oder aber es ist missverständlich formuliert. Ich gehe nun davon aus, dass ich in meinem Beitrag die Aussagen so formuliert habe, dass der geneigte Leser nicht ganz leicht den Kontext erkennen kann, das bitte ich zu entschuldigen.
    Ich habe versucht zu verdeutlichen, dass viele stationäre Händler einfach den Zug verpasst haben, auf den aufzuspringen, nachdem er Fahrt aufgenommen hat, immer schwieriger wird. Dazu ist ein Plan B notwendig, den ich jedoch bei vielen vermisse.

    Aber eines ist nicht mit noch so vielen und ausgefeilten Argumenten weg zu diskutieren: Ein Sitz- oder Liegemöbel kann man nur durch praktisches Ausprobieren erkunden um festzustllen, ob es einem passt oder nicht.

    Wenn Sie meinen, durch das 14-tägige Rückgaberecht kann man dieses Manko beseitigen, dann kann ich nur dazu sagen: Gut geheult, kleiner Wolf. Aber die Jäger haben noch nicht die letzte Kugel verschossen...

    Nix für unguat

    Monacofranze

  8. #8
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    wenn der Autor "monacofranze" wüßte, wie stark man als Onlinehändler Anfeindungen durch stationäre Händler ausgsetzt ist, würde er besser schweigen.

    "Der Kommentar mit dem Fluß hinunterschwimmen sehen, war völlig daneben, die Aktion hat ganz viele Menschen getroffen, die zum Teil heute noch arbeitslos sind.

    Das ist bedauerlich, aber was kann ich dafür? Für den Niedergang des Rösrather Möbelzentrums sind die bisherigen Inhaber verantwortlich. Ich habe sogar einen ehemaligen Mitarbeiter eingestellt, also was soll dieser Kommentar?

    Wer die Jagd gewinnt, werden wir noch sehen, mein Lieber.

    Rückenfreund

  9. #9
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    Zitat Zitat von Rückenfreund Beitrag anzeigen
    wenn der Autor "monacofranze" wüßte, wie stark man als Onlinehändler Anfeindungen durch stationäre Händler ausgsetzt ist, würde er besser schweigen.

    "Der Kommentar mit dem Fluß hinunterschwimmen sehen, war völlig daneben, die Aktion hat ganz viele Menschen getroffen, die zum Teil heute noch arbeitslos sind.

    Das ist bedauerlich, aber was kann ich dafür? Für den Niedergang des Rösrather Möbelzentrums sind die bisherigen Inhaber verantwortlich. Ich habe sogar einen ehemaligen Mitarbeiter eingestellt, also was soll dieser Kommentar?

    Wer die Jagd gewinnt, werden wir noch sehen, mein Lieber.

    Rückenfreund
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass da jemand mehrere Kommentare zusammenschmeisst und daraus einen Exerpt bildet, der nicht zusammenpasst. Aber was soll's: es ändert ja sowieso nichts an der Situation.

  10. #10
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    Was für komische Dialoge hier^^ Also ich habe schon etliche Möbel online gekauft, nie Probleme gehabt. Hat auch sehr viele Vorteile. Mein letzter und größter Online-Einkauf war ein Strandkorb. Ohne Probleme wurde er bis vor die Haustür geliefert

  11. #11
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    Tja das ist das alte Jammern der Steinzeitmenschen.

    Mein Auto über das Internet kaufen? Niemals, das muss ich doch vorher probegefahren haben!
    Schuhe über das Internet kaufen? Niemals, die muss ich doch vorher anprobieren!

    So sind die alten Tenöre und dennoch so falsch. Die Leute informieren sich heutzutage an mehreren Stellen und kaufen dann dort, wo es am preiswertesten ist. Genau diese Problematik bricht auch MediaMarkt und Co aktuell "das Genick". Wenn die Möbelbranche nicht langsam mal in Wallung kommt und sich weiterhin von Pure Onlineplayern wie moebel-profi.de oder betten.de usw auf der Nase rumtanzen lassen, dann sind sie selbst schuld, wenn irgendwann die Umsätze so stark eingebrochen sind, dass ihnen keine andere Wahl mehr als eine Onlinepräsenz bleibt.
    Doch wenn dieser Punkt erst einmal erreicht ist, ist es meist zu spät.

  12. #12
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    Zitat Zitat von JanaElle Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe mir meine gesamte Wohnzimmerausstattung online ausgesucht und auch gekauft - alles klappte prima und die Möbel sind so wie beschrieben, heil bei mir angekommen. Schließlich muss jeder online Shop das Widerrufs- und Rückgaberecht beachten und Zahlungsservices wie PayPal etwa garantieren den sicheren Kauf und Geld zurück noch zusätzlich..
    Hallo Jana,

    ich denke, daß kaum jemand sagen kann, nur dieser oder jener Weg zu Einrichtungsgegenständen ist der einzig richtige. Viele Wege führen nach Rom.
    Auch ich habe als ganz junger Mensch 1969 die benötigten Möbel aus dem Katalog gekauft. Damals gab es sogar ein Ansparmodell für Möbel, nicht nur Bausparverträge. Die Organisation damals hieß Weserbergland-Möbel. Also Versandhandel, so wie heute der Onlinehandel eben, nur mit anderem Namen und der Vertreter kam zu mir ins Haus (wie Versicherungsvertreter). Als ich dann die Möbel bekommen habe, war ich natürlich hoch erfreut und sehr zufrieden, daß sie dem entsprachen, was ich mir vorgestellt hatte. Nur, die Zeiten und die Ansprüche waren damals ganz andere als heute. Ganz anders.

    Wenn ich heute Möbel haben möchte, dann muß ich mich vorher über z.B. die Holzart informieren, da gehts schon mal los, ob Massivholz oder furniert, geölt oder lackiert. Wer die Unterschiede noch nicht haptisch erfühlen konnte, der muss dann doch in ein Möbelhaus gehen und sich darüber informieren. Oder wenn es um die Sitzhärte bei Polstermöbel geht, Sitzhöhe und Sitztiefe und die Kombination aus alledem. Das alles kann Ihnen der noch so schön aufgemachte Onlinekatalog nicht bieten. Oder wie passen meine Stühle zum Tisch? Wie weit sinke ich bei einem geplosterten Stuhl am Speisezimmertisch ein und wie ist dann die Sitzhöhe im Verhältnis zur Tischhöhe?.

    Ich könnte jetzt noch viele weitere Beispiele aufzählen aber sie würden selbstverständlich im Nirwana landen, wenn einem diese Argumente nicht viel oder nichts bedeuten. Hauptsache billig denn "...ich bin doch nicht blöd!..." Je mehr Menschen sich so verhalten umso geringer wird die Qualität der einzelnen Produkte, denn der Wettbewerb wird nur mehr über den Preis ausgetragen.

    Ein englischer Soziologe, John Ruskin, sagte einmal: "Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute dieser Machenschaften". Dem ist nichts hinzu zu fügen.

    Ich möchte damit nur folgendes sagen: Manche Dinge in der Wohnung sollte man im stationären Handel kaufen, andere kann man auch ganz gut Online erwerben.

    Schöne Weinachten

    Monacofranze

  13. #13
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    Hallo Monacofranze,

    eine Beobachtung begegnet mir in meiner langjährigen Tätigkeit in der Möbelbranche immer wieder.
    Diese möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

    Die Entscheidung wird immer noch an der Kasse gefällt.
    Und die meisten Kunden würden wohl ergänzen: "und das ist auch gut so."

  14. #14
    Maxim
    Gast
    Zitat Zitat von monacofranze Beitrag anzeigen
    "Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute dieser Machenschaften".
    Besser kann man es nicht treffender Formulieren.

    Bei IKEA fehlt ja im Grunde auch eine "echte" Beratung. Zumindest habe ich bisher keinen Mitarbeiter von Ikea zu Fassen bekommen. Samstag ist da immer die Hölle los. Betten oder Schränke sollte man sich einfach vor Ort ansehen und testen. bei einem Schreibtisch ist mir das eigentlich egal - ich brauche die Maße und dann weiß ich halt ob das ganze passt. Das kann man dann auch online bestellen. Der Mix macht es eben.

  15. #15
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    Ich zumindest wäre mir nicht so sicher ob der Versandhandel von Möbeln so eine riesen Konkurrenz für Möbelhändler sind.

    In der Einrichtung sollte man schon mal drin gesessen haben um zu sehen wie man sich mit dem neuen Stück fühlt.

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